Mitglied im Kreistag Siegen-Wittgenstein

So setze ich ideologiefreie Politik im Kreistag um

Als Mitglied des Kreistages Siegen-Wittgenstein steht für mich nicht die Ideologie einer Partei im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was ist gut für die Menschen in unserem Kreis? Genau darin sehe ich einen wesentlichen Unterschied der FREIEN WÄHLER zu einer Politik, die Entscheidungen vor allem nach parteipolitischen Vorgaben oder festen politischen Lagern trifft.

Ideologiefreie Politik bedeutet für mich zunächst, jede Entscheidung sachlich und unvoreingenommen zu prüfen. Ein guter Vorschlag bleibt ein guter Vorschlag – unabhängig davon, von welcher Partei oder Fraktion er eingebracht wurde. Deshalb entscheide ich nicht danach, wer einen Antrag stellt, sondern danach, ob er sinnvoll, finanzierbar und für Siegen-Wittgenstein von Nutzen ist.

Dabei steht für mich immer die kommunale Verantwortung im Vordergrund. Der Kreistag beschäftigt sich mit Themen, die das tägliche Leben der Menschen unmittelbar betreffen: Wirtschaft und Arbeitsplätze, Schulen und Bildung, Gesundheitsversorgung, öffentlicher Nahverkehr, Straßen und Infrastruktur, Sicherheit, soziale Aufgaben, Umwelt sowie die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden. Bei diesen Fragen brauchen wir aus meiner Sicht keine ideologischen Grabenkämpfe, sondern pragmatische und umsetzbare Lösungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Politik darf nicht nur im Kreishaus stattfinden. Ich möchte wissen, wo vor Ort Probleme bestehen und welche Erwartungen die Menschen, Unternehmen, Vereine, Verbände und Kommunen an den Kreis haben. Hinweise und Kritik aus der Bevölkerung müssen ernst genommen und in die politische Arbeit einbezogen werden.

Ideologiefreie Politik bedeutet für mich außerdem, verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umzugehen. Nicht alles, was politisch wünschenswert erscheint, ist auch finanzierbar. Investitionen müssen einen erkennbaren Nutzen haben, langfristig tragfähig sein und dürfen kommende Generationen nicht unnötig belasten.

Gleichzeitig möchte ich die unterschiedlichen Interessen innerhalb unseres Kreises zusammenbringen. Siegen-Wittgenstein besteht aus Städten und Gemeinden mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Herausforderungen. Deshalb darf Kreispolitik nicht einzelne Regionen bevorzugen. Mein Ziel ist eine ausgewogene Entwicklung des gesamten Kreises.

Als FREIER WÄHLER fühle ich mich deshalb in erster Linie den Menschen in Siegen-Wittgenstein und meinem eigenen Gewissen verpflichtet. Ich möchte zuhören, prüfen, abwägen und anschließend entscheiden. Wo Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist, arbeite ich mit anderen politischen Kräften zusammen. Wo ich anderer Meinung bin, vertrete ich diese klar und sachlich.

Ideologiefreie Politik heißt für mich: zuhören statt belehren, Lösungen suchen statt Lagerdenken pflegen und Entscheidungen danach treffen, was für Siegen-Wittgenstein tatsächlich sinnvoll ist.

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