Politik muss den Menschen dienen – nicht einer Ideologie.
Ich messe politische Entscheidungen an ihren Folgen. Gute Politik muss Bewährtes erhalten, Lebensbedingungen verbessern, Sicherheit gewährleisten und Schaden von Land und Leuten abwenden. Entscheidend ist nicht, was gut gemeint ist, sondern was tatsächlich funktioniert.
Dafür braucht es keine neuen Versprechen, sondern klare Ziele, vernünftige Entscheidungen und praktikable Lösungen.
Ich möchte Nordrhein-Westfalen wirtschaftlich stärken, Arbeitsplätze sichern, bezahlbares Wohnen ermöglichen und unseren ländlichen Raum zukunftsfähig gestalten.
Konservativ zu handeln bedeutet für mich:
Bewährtes erhalten, bessere Lösungen übernehmen und Veränderungen sorgfältig auf ihren Nutzen prüfen.
Mein Grundsatz: Erst prüfen, dann anwenden.
Mein Anspruch: Probleme erkennen. Lösungen entwickeln. Verantwortung übernehmen.
Meine politischen Ziele im Überblick
1. Wirtschaft stärken. Arbeitsplätze sichern.
Das Problem:
Unsere Wirtschaft steht unter Druck. Hohe Energiekosten, übermäßige Bürokratie, fehlende Gewerbe- und Industrieflächen sowie langwierige Genehmigungsverfahren erschweren Investitionen. Unternehmen verlieren Perspektiven, Arbeitsplätze geraten in Gefahr.
Meine Lösung:
Ich will neue Gewerbe- und Industrieflächen ermöglichen, vorhandene Industriebrachen wieder nutzbar machen und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir gezielt in Infrastruktur investieren. Damit schaffen wir Voraussetzungen für neue Betriebe, sichern bestehende Arbeitsplätze und geben unserer heimischen Wirtschaft neue Impulse.
Mein Ziel:
Unternehmen stärken, Investitionen ermöglichen und gute Arbeitsplätze in unserer Heimat erhalten und schaffen. Gewerbesteuer so anpassen das Siegen-Wittgenstein für Unternehmer attraktiver wird.
2. Bezahlbares Wohnen. Einfacher bauen.
Das Problem:
Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Hohe Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren, steigende Gebühren und unnötige Vorschriften machen den Bau eines Eigenheims für viele Familien kaum noch finanzierbar.
Meine Lösung:
Ich will Baugenehmigungen beschleunigen, Bebauungspläne flexibler gestalten und unnötige Bauvorschriften abbauen. Kommunale Gebühren für Neubauten müssen überprüft und nach Möglichkeit gesenkt werden.
Außerdem setze ich mich dafür ein, die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen von derzeit 6,5 Prozent auf 5 Prozent zu senken. Gerade junge Familien sollen sich wieder Wohneigentum leisten können.
Mein Ziel:
Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, Eigentumsbildung erleichtern und das Bauen in Nordrhein-Westfalen wieder einfacher und günstiger machen.
3. Den ländlichen Raum stärken. Unsere Heimat erhalten.
Das Problem:
Der ländliche Raum wird bei politischen Entscheidungen häufig benachteiligt. Schulen stehen zur Diskussion, Busverbindungen sind unzureichend, medizinische Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten werden weniger. Gleichzeitig fehlen vielerorts Investitionen in Straßen, digitale Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung.
Meine Lösung:
Ich will unsere Dörfer und Gemeinden gezielt stärken. Wohnortnahe Grundschulen müssen erhalten bleiben, solange dies pädagogisch und organisatorisch vertretbar ist. Kinder sollen möglichst kurze und sichere Schulwege haben.
Wir brauchen eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur, eine gute medizinische Versorgung und schnelles Internet auch in kleinen Ortschaften.
Fördermittel müssen dort ankommen, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Unsere Kommunen benötigen mehr Entscheidungsfreiheit, damit sie selbst bestimmen können, welche Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind.
Mein Ziel:
Lebendige Dörfer, starke Gemeinden und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Unsere Heimat muss auch für kommende Generationen attraktiv und lebenswert bleiben.
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4. Weniger Bürokratie. Mehr Entscheidungen vor Ort.
Das Problem:
Immer mehr Vorschriften, komplizierte Verwaltungsverfahren und lange Bearbeitungszeiten bremsen Bürger, Unternehmen und Kommunen aus. Entscheidungen dauern zu lange, Investitionen werden verzögert und wertvolle Arbeitszeit geht durch unnötige Bürokratie verloren.
Meine Lösung:
Ich will Genehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen, überflüssige Vorschriften abschaffen und die Digitalisierung unserer Verwaltungen konsequent vorantreiben.
Kommunen müssen wieder mehr selbst entscheiden dürfen. Nicht jede Frage muss durch das Land geregelt werden. Wer vor Ort Verantwortung trägt, kennt häufig auch die besten Lösungen.
Neue gesetzliche Vorgaben müssen auf ihre tatsächlichen Kosten und ihren Nutzen überprüft werden. Wer den Kommunen zusätzliche Aufgaben überträgt, muss auch für eine ausreichende Finanzierung sorgen.
Mein Ziel:
Eine moderne, leistungsfähige und bürgerfreundliche Verwaltung, die Lösungen ermöglicht, statt sie zu verhindern. Weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und mehr Eigenverantwortung für unsere Städte und Gemeinden.
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5. Schule und Bildung. Kurze Wege, gute Chancen.
Das Problem:
Lehrermangel, Unterrichtsausfall, sanierungsbedürftige Schulgebäude und zunehmende Bürokratie belasten unser Bildungssystem. Besonders im ländlichen Raum stehen kleinere Schulstandorte immer wieder zur Diskussion. Lange Schulwege erschweren den Alltag von Kindern und Familien.
Meine Lösung:
Ich will wohnortnahe Grundschulen erhalten, wo immer dies pädagogisch und organisatorisch sinnvoll möglich ist. Schulen wie in Eckmannshausen, Feudingen oder Netphen dürfen nicht allein aus kurzfristigen Kostengründen infrage gestellt werden.
Wir brauchen ausreichend Lehrkräfte, moderne Schulgebäude, eine funktionierende digitale Ausstattung und weniger Verwaltungsaufwand für unsere Lehrer.
Schulwege müssen sicher und zumutbar sein. Gerade im ländlichen Raum brauchen Kinder eine verlässliche Schülerbeförderung.
Bildung muss sich wieder stärker auf grundlegende Fähigkeiten konzentrieren: Lesen, Schreiben, Rechnen, selbstständiges Denken und praktische Kompetenzen.
Mein Ziel:
Gute Bildung unabhängig vom Wohnort und vom Einkommen der Eltern. Jedes Kind soll die Chance erhalten, seine Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.
6. Verkehr und Infrastruktur. Unsere Region voranbringen.
Das Problem:
Marode Straßen und Brücken, langwierige Planungsverfahren und unzureichende Verkehrsverbindungen behindern die wirtschaftliche Entwicklung. Gerade im ländlichen Raum sind viele Menschen auf das Auto angewiesen. Unternehmen benötigen leistungsfähige Verkehrswege, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Meine Lösung:
Ich will bestehende Straßen und Brücken konsequent erhalten und notwendige Infrastrukturprojekte schneller umsetzen.
Wichtige Verkehrsprojekte wie die Route 57 müssen sachlich geprüft und bei nachgewiesenem Nutzen vorangebracht werden.
Der öffentliche Nahverkehr muss sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientieren. Gerade kleinere Ortschaften brauchen verlässliche Verbindungen und sichere Haltestellen.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind gezielte Investitionen in unsere Infrastruktur besonders wichtig. Sie schaffen Aufträge für heimische Unternehmen, sichern Arbeitsplätze und verbessern langfristig unsere wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Mein Ziel:
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die Menschen verbindet, Unternehmen stärkt und unseren ländlichen Raum zukunftsfähig macht.
7. Bezahlbare Energie. Sichere Versorgung.
Das Problem:
Hohe Energiepreise belasten Familien, Handwerksbetriebe und unsere Industrie. Gerade energieintensive Unternehmen stehen unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Wenn Betriebe ihre Produktion reduzieren, verlagern oder ganz einstellen, verlieren wir wertvolle Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke.
Gleichzeitig muss unsere Energieversorgung zuverlässig bleiben. Eine erfolgreiche Energiewende darf weder die Versorgungssicherheit noch die Bezahlbarkeit aus den Augen verlieren.
Meine Lösung:
Ich setze mich für eine Energiepolitik ein, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz miteinander verbindet.
Wir müssen erneuerbare Energien dort ausbauen, wo sie sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden können. Dazu gehören auch Photovoltaikanlagen auf geeigneten Dächern, Energiespeicher und der Ausbau leistungsfähiger Stromnetze.
Technologische Entwicklungen müssen ergebnisoffen geprüft werden. Ich lehne es ab, funktionierende Technologien vorschnell auszuschließen, bevor bessere und wirtschaftlich tragfähige Alternativen zur Verfügung stehen.
Unsere Industrie braucht international wettbewerbsfähige Energiepreise und langfristige Planungssicherheit.
Mein Ziel:
Eine sichere, bezahlbare und zukunftsfähige Energieversorgung, die unsere Wirtschaft stärkt, Arbeitsplätze erhält und den Menschen finanzielle Belastungen erspart.
8. Landwirtschaft stärken. Weidetiere schützen. Den Wolf verantwortungsvoll regulieren.
Das Problem:
Unsere Landwirtschaft steht unter zunehmendem Druck. Steigende Kosten, umfangreiche Vorschriften und wirtschaftliche Unsicherheiten erschweren den Betrieben ihre Arbeit.
Besonders die Weidetierhaltung wird durch die Rückkehr des Wolfes vor große Herausforderungen gestellt. Wolfsrisse verursachen nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern auch erhebliches Tierleid und große Sorgen bei den betroffenen Tierhaltern.
Der Schutz des Wolfes darf nicht dazu führen, dass die traditionelle Weidetierhaltung in unserer Heimat aufgegeben werden muss.
Meine Lösung:
Ich will unsere landwirtschaftlichen Betriebe stärken und unnötige bürokratische Belastungen abbauen.
Weidetierhalter müssen beim Schutz ihrer Tiere wirksam unterstützt werden. Dazu gehören praktikable Herdenschutzmaßnahmen, eine unbürokratische Entschädigung bei Wolfsrissen und eine verlässliche finanzielle Unterstützung.
Wo Wölfe wiederholt Nutztiere reißen oder eine konkrete Gefahr darstellen, muss ein rechtssicheres und konsequentes Wolfsmanagement möglich sein. Dazu gehört auch die gezielte Entnahme auffälliger Tiere im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Entscheidungen müssen sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen, tatsächlichen Schäden und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren.
Mein Ziel:
Eine starke heimische Landwirtschaft, der Erhalt unserer Weidetierhaltung und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Wolf, der Artenschutz, Tierschutz und die berechtigten Interessen der Menschen miteinander verbindet.
9. Natur schützen. Heimat bewahren. Entwicklung ermöglichen.
Das Problem:
Unsere Heimat Siegen-Wittgenstein lebt von ihrer einzigartigen Natur, ihren Wäldern und ihrer gewachsenen Kulturlandschaft. Diese zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe.
Gleichzeitig brauchen unsere Städte und Gemeinden Entwicklungsmöglichkeiten. Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus müssen auch künftig wirtschaftlich erfolgreich sein können.
Großflächige Schutzprojekte wie der geplante Nationalpark Rothaarkamm können weitreichende Auswirkungen auf die Region haben. Solche Entscheidungen dürfen nicht allein auf Hoffnungen und Versprechungen beruhen.
Meine Lösung:
Ich stehe für einen verantwortungsvollen Natur- und Umweltschutz, der die Menschen und ihre wirtschaftlichen Lebensgrundlagen berücksichtigt.
Den geplanten Nationalpark Rothaarkamm lehne ich unter den gegenwärtigen Voraussetzungen ab. Bevor langfristige Verpflichtungen eingegangen werden, müssen die wirtschaftlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Folgen nachvollziehbar untersucht werden.
Dazu gehören insbesondere die Auswirkungen auf die Forst- und Holzwirtschaft, den Tourismus, die kommunale Entwicklung und die öffentlichen Haushalte.
Die betroffenen Städte und Gemeinden sowie die Menschen vor Ort müssen bei solchen Entscheidungen maßgeblich beteiligt werden.
Natur- und Umweltschutz lassen sich auch durch gezielte Maßnahmen, nachhaltige Forstwirtschaft und bestehende Schutzinstrumente verwirklichen.
Mein Ziel:
Unsere Natur bewahren, ohne die wirtschaftliche Zukunft unserer Heimat einzuschränken. Naturschutz und regionale Entwicklung müssen miteinander vereinbar bleiben.
Nicht politische Wunschvorstellungen, sondern überprüfbare Fakten müssen die Grundlage weitreichender Entscheidungen sein.
10. Kommunale Finanzen stärken. Steuergeld verantwortungsvoll einsetzen.
Das Problem:
Viele Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen stehen finanziell unter erheblichem Druck. Steigende Sozialausgaben, zusätzliche gesetzliche Aufgaben und hohe Investitionskosten schränken ihre Handlungsfähigkeit immer weiter ein.
Gleichzeitig werden öffentliche Mittel nicht immer dort eingesetzt, wo sie den größten Nutzen für die Menschen bringen.
Wenn Kommunen finanziell überfordert werden, fehlen am Ende die Mittel für Schulen, Straßen, Feuerwehr, Infrastruktur und freiwillige Leistungen.
Meine Lösung:
Ich will die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden stärken.
Wer als Land neue Aufgaben beschließt, muss auch für deren ausreichende Finanzierung sorgen. Das Konnexitätsprinzip muss konsequent beachtet werden.
Öffentliche Investitionen müssen nach ihrer Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit und ihrem langfristigen Nutzen beurteilt werden.
Ein Beispiel aus meiner eigenen politischen Arbeit ist der geplante Neubau des Kreisverwaltungsgebäudes in Siegen-Wittgenstein. Ich habe mich gegen dieses aus meiner Sicht unnötige und zu kostspielige Vorhaben eingesetzt.
Die damals veranschlagten rund 50 Millionen Euro hätten letztlich die Städte und Gemeinden über die Kreisumlage belastet. Das entspricht rechnerisch etwa 185 Euro je Einwohner.
Bei der entscheidenden Abstimmung waren unsere Stimmen ausschlaggebend dafür, dass der geplante Neubau nicht beschlossen wurde.
Ich bin überzeugt: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir in die Zukunft investieren – aber gezielt in Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung statt in vermeidbare Prestigeprojekte.
Mein Ziel:
Finanziell handlungsfähige Kommunen, verantwortungsvolle Haushaltsführung und Investitionen, die den Menschen tatsächlich nutzen.
Jeder öffentliche Euro muss mit der gleichen Verantwortung behandelt werden, die wir auch beim Umgang mit unserem eigenen Geld erwarten.
11. Digitalisierung voranbringen. Verwaltung vereinfachen.
Das Problem:
Deutschland und Nordrhein-Westfalen bleiben bei der Digitalisierung vieler öffentlicher Dienstleistungen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Bürger müssen Unterlagen mehrfach einreichen, Anträge ausdrucken und persönlich bei Behörden erscheinen. Unternehmen warten auf Genehmigungen, während Verwaltungsabläufe unnötig kompliziert bleiben. Besonders im ländlichen Raum erschweren unzureichende Internetverbindungen die wirtschaftliche Entwicklung, das Arbeiten von zu Hause und die Nutzung digitaler Dienstleistungen.
Meine Lösung:
Ich will eine Verwaltung, die den Menschen dient und moderne Technologien konsequent nutzt.
Behördengänge müssen möglichst vollständig digital erledigt werden können – vom Antrag über die Bearbeitung bis zur Entscheidung. Einmal eingereichte Informationen sollen nicht immer wieder neu angefordert werden müssen, soweit dies rechtlich zulässig und technisch sicher möglich ist.
Künstliche Intelligenz kann helfen, Verwaltungsabläufe zu beschleunigen, Routinearbeiten zu reduzieren und Mitarbeiter zu entlasten. Die Verantwortung für wichtige Entscheidungen muss dabei nachvollziehbar beim Menschen bleiben.
Gleichzeitig brauchen wir einen flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Glasfaser- und Mobilfunknetze. Auch kleine Ortschaften dürfen digital nicht abgehängt werden.
Digitale Angebote müssen einfach, sicher und barrierefrei sein. Für Menschen, die digitale Dienstleistungen nicht nutzen können oder möchten, muss es weiterhin persönliche Unterstützung geben.
Mein Ziel:
Eine moderne, schnelle und bürgerfreundliche Verwaltung, die Zeit und Kosten spart.
Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck. Sie muss den Alltag der Menschen erleichtern, Unternehmen stärken und unsere Kommunen leistungsfähiger machen.
12. Gesundheit sichern. Medizinische Versorgung vor Ort erhalten.
Das Problem:
Die medizinische Versorgung steht besonders im ländlichen Raum vor großen Herausforderungen. Hausärzte finden nicht immer Nachfolger, Facharzttermine sind teilweise mit langen Wartezeiten verbunden und Krankenhäuser stehen unter wirtschaftlichem Druck.
Für ältere Menschen, Familien und Menschen mit eingeschränkter Mobilität können lange Wege zur nächsten Arztpraxis oder Klinik eine erhebliche Belastung darstellen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Pflegekräfte und medizinisches Personal.
Meine Lösung:
Ich will eine verlässliche medizinische Grundversorgung in Stadt und Land sicherstellen.
Dazu müssen wir die Niederlassung von Haus- und Fachärzten im ländlichen Raum erleichtern und geeignete Anreize für die Übernahme bestehender Praxen schaffen.
Regionale medizinische Versorgungszentren können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn sie bestehende Angebote stärken und Versorgungslücken schließen.
Krankenhausstandorte und ihre medizinischen Leistungen müssen nach dem tatsächlichen Versorgungsbedarf, ihrer Erreichbarkeit und der Behandlungsqualität beurteilt werden. Wirtschaftlichkeit ist wichtig, darf aber nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.
Digitale Gesundheitsangebote und Telemedizin können helfen, Wege zu verkürzen und medizinische Betreuung zu verbessern. Sie dürfen den persönlichen Kontakt zwischen Patienten und medizinischem Personal jedoch nicht vollständig ersetzen.
Pflegekräfte und medizinische Fachkräfte brauchen verlässliche Arbeitsbedingungen und weniger unnötige Dokumentationspflichten.
Mein Ziel:
Eine wohnortnahe, verlässliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung für alle Generationen.
Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass sie im Krankheitsfall rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten – unabhängig davon, ob sie in einer Großstadt oder in einem kleinen Dorf leben.
