Über mich

Mein Name ist Dieter Born. Ich wurde am 8. Februar 1971 in Siegen geboren und bin ein überzeugter Lokalpatriot. Das bedeutet für mich allerdings nicht, dass die Welt an den Grenzen Siegen-Wittgensteins aufhört.

Born in Siegen – meine Wurzeln

Meine Eltern, der Uhrmacher Wilhelm Born (1911–1996) und die Elektroschweißerin Gertrud Born (1936–2021), kamen aus Köln ins Siegerland, das für unsere Familie zur neuen Heimat wurde.

Aufgewachsen bin ich in Herzhausen. Dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Besonders der Traditionsschützenverein Herzhausen hat mich geprägt. Gemeinschaft, Zusammenhalt und das Vereinsleben waren für mich schon früh wichtige Bestandteile des Lebens.
Auch alte Dorfbräuche gehörten dazu. Einige Jahre habe ich beim traditionellen Herzhausener Pfingstlümmel mitgemacht. Mit 14 Jahren war ich sogar selbst der „Pengsteloemmel“ und wurde nach alter Tradition durch das Dorf geführt. Eine Erinnerung, über die ich heute noch schmunzeln kann.
Seit vielen Jahren bin ich auch Mitglied im Siegerländer Weinkonvent. Ich schätze unsere regionalen Traditionen und die Menschen, die sie mit Leben füllen.

Meine Familie

Ich bin mit meiner Ehefrau Martina verheiratet und komme aus einer großen Familie mit vielen Geschwistern, Nichten und Neffen.

Unsere Familie ist weit verzweigt. Ein Teil lebt im Siegerland und im Raum Köln/Bonn, andere Familienmitglieder hat es nach England und
in viele weitere Länder der Welt verschlagen.

Besonders nach England bestehen seit Jahrzehnten enge familiäre Verbindungen,
die ich bis heute pflege.

Familie bedeutet für mich Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, gute Gespräche und gemeinsames Lachen gehören für mich einfach dazu.

Mein beruflicher Weg

Meine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte ich bereits mit 15 Jahren. Während der Schulferien und später auch im Urlaub während meiner Ausbildung arbeitete ich im Hoch- und Tiefbau, in der Elektromotorenfertigung und in verschiedenen Betrieben der Metallindustrie.

Mit 16 Jahren zog ich von zu Hause aus und musste meinen Lebensunterhalt selbst finanzieren. Da meine Ausbildungsvergütung dafür nicht ausreichte, war die zusätzliche Arbeit notwendig. Diese Zeit war nicht immer einfach, hat mich aber geprägt. Ich habe früh gelernt, was körperliche Arbeit bedeutet, und Einblicke in ganz unterschiedliche Berufe und Gewerke gewonnen. Erfahrungen, von denen ich bis heute profitiere.

Nach meiner Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker in Netphen-Deuz trat ich 1994 in die Bundeswehr ein. Dort qualifizierte ich mich zum Meister der Radartechnik und später zum Technischen Betriebsführungsmeister.

In mehr als drei Jahrzehnten habe ich umfangreiche Erfahrungen in der technischen Betriebsführung, der Organisation komplexer Arbeitsabläufe und der Führung von Mitarbeitern gesammelt. Besonders meine langjährige Tätigkeit im technischen Bereich der Luftraumüberwachung in Erndtebrück, unter anderem als Schichtführer und Wachleiter, war mit großer Verantwortung verbunden. Technisches Verständnis, Organisationstalent und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen, gehörten zu meinem beruflichen Alltag.

Mich hat dabei nie nur die Technik interessiert, sondern immer auch die Frage, wie man Arbeitsabläufe verbessern, Menschen zusammenbringen und gemeinsam gute Ergebnisse erzielen kann. Ich arbeite mich gerne in neue Aufgaben ein und suche nach Lösungen, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis funktionieren.

Seit dem 1. April 2026 bin ich als Berufssoldat im Ruhestand. Meine beruflichen Erfahrungen und meine Freude an neuen Herausforderungen möchte ich deshalb aber nicht einfach zu den Akten legen. Für interessante Aufgaben, bei denen Organisation, technisches Verständnis, Führungserfahrung und gesunder Menschenverstand gefragt sind, bin ich weiterhin offen.

Was mir persönlich wichtig ist


Neben meiner Familie gehört das Wandern zu meinen großen Leidenschaften. Gemeinsam mit meiner Ehefrau Martina bin ich bereits mehrfach den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela gegangen. Zuletzt führte uns unser Weg im September 2026 auf dem Camino Português von Porto entlang der portugiesischen Atlantikküste nach Santiago de Compostela. Auch auf dem Rothaarsteig, Rheinsteig, Moselsteig und vielen anderen Wanderwegen sind wir gerne unterwegs.

Ich habe einiges von der Welt gesehen und lerne gerne neue Länder und Menschen kennen. Besonders beim Wandern erlebt man eine Region in einem Tempo, bei dem Zeit für Begegnungen und Gespräche bleibt. Ich spreche gut Englisch und interessiere mich für andere Kulturen und Lebensweisen. Anderswo ist es oft wunderschön, aber ich freue mich auch jedes Mal wieder darauf, nach Siegen-Wittgenstein zurückzukommen. Das ist mein Zuhause – das ist Heimat.

Zu meinen Interessen gehören außerdem Musik, Konzerte, Theater, gutes Essen und gesellige Stunden mit Familie und Freunden.

Und eines sollte nicht unerwähnt bleiben: Ich habe viel Humor und kann auch gut über mich selbst lachen. Das darf man übrigens gerne gemeinsam mit mir tun – nicht erst hinter meinem Rücken.